Stefan Eigner ist nicht nur ein begnadeter Fotograf, sondern mittlerweile auch ein fester Bestandteil der Wir Schanzen Familie. Seine ruhige, entspannte Art sowie seine absolute Professionalität machen ihn zu einem unverzichtbaren Partner, wenn es um hochwertige Fotos geht. Egal, ob es um Action shots, Portraits, Landschaftsaufnahmen oder Architektur geht, Stefans Bilder sind stets der Hammer und begeistern uns, die Szene und Medienvertreter gleichermaßen.
Zeit also, diesen unscheinbaren Typen einmal näher vorzustellen.
Stefan Eigner wurde 1978 geboren und lebt heute in Regensburg. Er arbeitet als Senior Fotograf und Redakteur beim Playboard Magazin und reist für das Skate- und Snowboardmagazin von Event zu Event und von Shooting zu Shooting. In der Szene hat sich Stefan mit seiner sympathischen Art und professionellen Arbeitsweise schnell einen Namen machen können und ist heute für verschiedenste Magazine, Firmen, Agenturen oder Events tätig.
Bei seinen Bildern ist klar zu sehen, dass für ihn nicht nur das Bild an sich oder der Trick zählt, sondern dass die Komposition der Aufnahme für ihn im Vordergrund steht, wodurch seine Bilder auch künstlerisch von Bedeutung sind. Auch Farben und Atmosphäre spielen bei seinen Aufnahmen eine große Rolle. Seine Bilder setzen sich ab vom Einheitsbrei vieler anderer Fotografen und so bekommt Stefan derzeit mehr und mehr Anfragen von Kunden aller Art.
Damit auch Ihr Stefan etwas näher kennen lernen könnt, haben wir Stefan einige persönliche Fragen zu sich selbst und zu seiner Arbeit gestellt. Read this!
1. Hallo Stefan. Erzähl unseren Lesern doch mal etwas über Dich selbst. Wie bist Du zur Fotografie gekommen? Was sind Deine Pläne und Ziele für die Zukunft?
Skateboarder und Snowboarder war ich irgendwie schon immer, nur die Fotografie kam erst später in mein Leben. Nachdem ich vor ca. sieben Jahren die alte Spiegelreflex meines Vaters aus der Schublade gekramt hatte und die ersten Dia Filme voll waren, gab es kein Zurück mehr. Ich beschloss, meinen Job aufzugeben, um an der Lazi Akademie in Esslingen Photo-Design zu studieren. Nach meinem Abschluss war klar, dass ich die Photographie mit meiner Leidenschaft für den Boardsport verbinden möchte. Durch ein Praktikum beim Playboard Magazin bin ich dort zu einer festen Anstellung als Senior Fotograf und Redakteur gekommen. Mittlerweile findet man meine Bilder in diversen Magazinen und ich bin für verschiedenste Firmen und auf Events, wie der Suzuki Wir Schanzen Tour, als Fotograf unterwegs.
Für die Zukunft steht das Ziel, mich selbstständig zu machen, ganz oben auf meiner Liste. Ich würde gerne neben Skateboard und Snowboard auch noch andere Sportarten fotografieren und mein Interesse an der Reportage-Fotografie wächst ständig. Wie sich das alles entwickelt, wird 2009 zeigen.
2. Erzähl uns doch noch etwas mehr zu Deiner Arbeit. Welche Motive gefallen Dir am besten? Was gefällt Dir besonders an Deinem Job?
Im Bereich Sport mag ich effektvolle Bilder, die z.B. durch Blitzlicht oder eine besondere Lichtstimmung betont werden. Mich hat es immer fasziniert, das man durch den richtigen Einsatz von Blitz, Blende und Belichtungszeit selbst einen eher langweiligen Spot zu etwas Besonderem machen kann. Ich finde es auch wichtig, den Ausschnitt nicht zu eng zu wählen, sondern die Umgebung mit einzubauen, was bei Sportfotos oft vernachlässigt wird. Dann geht es an die Bildbearbeitung, die ebenfalls ein wichtiger Punkt in der Entstehung eines Bildes ist. Ich mag Photoshop wirklich gerne und würde am liebsten noch viel mehr über dieses Programm lernen.
In anderen Bereichen mag ich es aber gerne auch ganz einfach und simpel. Ich liebe meine alte Nikon FM2 zusammen mit einem 50er Objektiv und einem Dia Film.
Neben Sport mag ich auch die Architektur-Fotografie sehr gerne und eben in letzter Zeit auch immer mehr die Reportage. Ich hoffe sehr, dass ich auch in diesen Bereichen in den kommenden Jahren noch mehr arbeiten kann.
3. Du warst ja bereits letzte Saison als Tourfotograf der Wir Schanzen gebucht. Wie hast Du die Tour erlebt?
Die Tour im letzten Jahr war wirklich ziemlich gelungen. Wir hatten bei fast jedem Stopp gutes Wetter, was das Arbeiten natürlich um einiges angenehmer gemacht hat. Bei gutem Wetter sehen die Fotos einfach viel besser aus und die Fahrer sind voll motiviert. Außerdem friert man sich so nicht die Finger ab und hat mehr Spaß an der Arbeit.
Ich finde es super, wie gut sich Snowboarder und Freeskier auf der Tour untereinander verstehen. Das hat absolut Vorbildcharakter. Es ist auch wirklich erstaunlich, wie viele Talente jedes Jahr auf der Tour auftauchen.
4. Wie empfindest Du die Entwicklung der Wir Schanzen in den letzten Jahren?
Die Tour hat sich sehr stark entwickelt. Die Parks sind größer geworden, es kommen jedes Jahr mehr Starter und auch die Organisation wurde immer besser. Für die Teilnehmer ist das nur positiv, denn mittlerweile können sie bei fast jedem Stopp TTR Punkte sammeln und unter den Sponsoren auf sich aufmerksam machen. Ich denke, die Tour war schon für einige Fahrer das Sprungbrett in den Sponsorenzirkus, schließlich wird in so vielen Magazinen und Internetportalen über die Tour berichtet.
5. Was erwartest Du Dir von der Suzuki Wir Schanzen 2009 presented by Quiksilver?
Ich denke, die Organisatoren haben sich mit Sicherheit wieder das ein oder andere Special einfallen lassen, wie z.B. im letzten Jahr das Longest Rail. Da bin ich selber schon gespannt. Ansonsten natürlich gute Stimmung, fette Tricks und hoffentlich viele schöne Fotos. Hoffen wir auf gutes Wetter, dann kann eigentlich nichts schief gehen.
Danke Stefan und bis bald!



